Beispiele

Für einen tieferen Einblick in unsere Arbeit:


Tagebucheintrag
„Samstag (2. Tag): Wir stehen vor dem Hotel und warten auf den Shuttle-Service, der uns zum Pentaion bringen wird. Ich bin schon ziemlich gespannt, wie diese 2. Karateeinheit  - und überhaupt der Tag ablaufen wird. Gestern, die erste Ankommens-Karateeinheit, war schon sehr neu für mich und spannend. Der erste Eindruck von Karate ist ... anders, als ich dachte. Foad und Ariane haben uns mit Übungen aus dem Karate und aus dem Bewegungscoaching überrascht und uns schon mal ganz schön ins Schwitzen gebracht. Da gabs schon mal den ein oder anderen Aha-Moment. Obwohl ich ja gleich begeistert von dieser Kombination aus Coaching und Karate war, frage ich mich schon noch, wie denn nun mein Thema wirklich bearbeitet wird.
Apropos Thema: Im Vor-Coaching und auch gestern habe ich formuliert, welches konkrete Thema ich wirklich gerne anders haben will: Ich möchte viel mehr Ruhe in mir haben und auch ausstrahlen, damit ich diese Ruhe auch auf mein Team übertragen kann und sie dann trotz der schwierigen Zeit gelassen ihre Aufgaben nachgehen können. – Wie dieses Thema wohl durch KC bearbeitet werden kann? – Die beiden kennen ja unsere individuellen Themen, ich bin gespannt, wie sich diese in den Übungen wiederfinden.
(...)
Im herrlichen Seminardom: Wieder in Sportzeug versammeln wir uns im Kreis und nach einer kurzen Atemmeditation, beginnen wir mit Beintechniken: Ein Bein anheben, nach vorne strecken im gleichen Tempo und Atemrhythmus absetzen. Währenddessen geben uns die Coaches bestimmte Bilder, die wir gleichzeitig visualisieren sollen. Obwohl ich die Übungen ja langsam ausführe, komme ich ziemlich schnell ins Schwitzen, ich bin hochkonzentriert.
(...)
Besonders gut finde ich die Fragen, die uns während der Übungen gestellt werden. Sie haben tatsächlich direkten Bezug zu meinem Thema und bringen meine Erkenntnis aus der Übung sofort in den praktischen Zusammenhang.
Und auf meine Frage, die ich stelle, gibt mir Foad eine weitere individuelle Übung und Ariane einen Impuls zum Nachdenken.

Ich merke, dass es wirklich um mich geht. Und ich bin sehr damit beschäftigt, mich ständig zu reflektieren, einmal auf der körperlichen Ebene, einmal in Bezug zu meinem Denken und Handeln.
Und was ist mit den anderen? Nach der Einheit tauschen wir uns intensiv aus. Auch die anderen haben offensichtlich einen sehr intensiven Prozess erlebt. Jetzt werden wir diese Erkenntnisse gleich in unserer „Landkarte“ notieren und einzeichnen.“

Interview:

Was findest Du an diesem Programm – jetzt nach dem 1. Modul – bemerkenswert? Womit hat es Dich bereichert?

  • „Was ich nicht so erwartet hatte, war der außergewöhnliche kollegiale Austausch. Es war, als wenn wir gemeinsam auf einem Floß saßen, einen bewegenden Fluss hinunterfahrend, jeder hochkonzentriert auf sein Thema und gleichzeitig Teil eines Teams. Mit Bernd z.B., der ja nun ganz anders tickt als ich, habe ich so überraschend passende Impulse bekommen und auch ich habe ja Maria mit meinen Fragen zum Nachdenken und zu neuen Ideen gebracht. Wir waren ein wirkliches Power-Team. – Ich freue mich schon auf das Treffen mit meiner Peer-Group.“

 Was ist denn wirklich anders?

  • „Im Gegensatz zu anderen Seminaren, die ich besucht habe, kann ich hier sagen: Es ging tatsächlich um mich und meine Führung. Ich habe mich neu ausgerichtet, bin gestärkt, gelassener und vor allem, habe ich meine nächsten Schritte genau im Kopf und dokumentiert. Da es ja noch mehr Module gibt und durch die Kleingruppentreffen zwischendurch (Peer-Group), weißt ich jetzt schon, dass das nachhaltiger ist, als ein Wochenend-Seminar.
    Ich habe mich wirklich verändert. Und zwar so, wie ich es wollte! – Und ich habe ein neues Körpergefühl! Ich wusste gar nicht, was ich mit meinen Armen und Beinen bewerkstelligen kann – und wie dies mein Selbstwertgefühl beeinflusst. Meine „Landkarte“ (Aktionsplanung) werde ich direkt neben meinem Schreibtisch aufhängen.
    Kurz: Der Satz 'Schulung von Geist und Körper' bekommt hier eine ganz neue Bedeutung.“